Zur Diskussion

 

Altersarmut und Rentenpolitik

Vor einiger Zeit bin ich auf das Problem der so genannten Altersarmut gestoßen. Es geht - stark vereinfacht - darum, dass derjenige (besser: diejenige, denn in der Mehrzahl betrifft es Frauen), der sein Leben lang fleißig, aber im Niedriglohnsektor (Mindestlohn) gearbeitet hat, mit Eintritt in das Rentenalter direkt in der Grundsicherung, also in der Sozialhilfe landet. Dieses sozialpolitische Ärgernis wird noch dadurch verstärkt, dass derjenige, der einer abgabenrelevanten Erwerbstätigkeit eher aus dem Weg gegangen ist, im Rentenalter die gleichen Leistungen erhält. Nachdem die Diskussion darüber immer wieder im hilflosen Achselzucken endete und die Sozialpolitik der Parteien auch nicht weitergekommen ist, habe ich versucht, meine Überlegungen dazu in einem Papier zusammenzufassen, mit dem die politische Diskussion zumindest einmal konkretisiert werden könnte. Einige Parteifreunde in der Senioren-Union haben mich dabei zumindest "moralisch" unterstützt.
Zwischenzeitlich (genauer: am 2. Juli 2018) haben meine Überlegungen Eingang in einen Beschluss des Seniorenbeirats der Stadt Augsburg gefunden: "Rentenreform: Anforderungen an eine zukunftssichere und existenzsichernde Altersversorgung für die Rentnerinnen und Rentner in Deutschland". Die sozialpolitische Diskussion muss auf diesem Niveau weitergehen.

Zur CSU und den Ausländern

Anfang Dezember 2014 fand sich in einem Leitantrags-Entwurf für den Parteitag der CSU die unsägliche Forderung: “Wer dauerhaft hier lieben will, soll dazu angehalten werden, im öffentlichen Raum und in der Familie deutsch zu sprechen.” Dies veranlasste mich, einen Leserbrief an die Augsburger Allgemeine zu schreiben, der dort leider nicht berücksichtigt wurde. Wahrscheinlich war er der Redaktion zu unanständig. Aber es konnte einem dazu auch fast nur Satirisches einfallen. Wer meine kurze Replik trotzdem lesen möchte, kann das hier tun.
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Stellungnahme zum Vorbereitungsdokument der Bischofssynode über “Die pastoralen Herausforderungen der Familie im Kontext der Evangelisierung”

In durchaus bemerkenswerter Weise wurde vom Vatikan das Vorbereitungsdokument zur geplanten Bischofssynode 2014 mit einem detaillierten Fragebogen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, und die Bischöfe haben die Gläubigen zur Beantwortung der darin enthaltenen Fragen eingeladen.
Bei der Durchsicht des gesamten Dokuments wird allerdings deutlich, dass die Beschränkung von Stellungnahmen auf den Fragebogen bzw. auch nur einen Teil davon zu kurz greift. Man muss sich auch mit dem pastoral-theologischen Grundverständnis des Gesamtdokuments beschäftigen. Meine Stellungnahme bezieht sich schwerpunktmäßig auf den einleitenden Text, die Befassung mit dem Fragebogen erfolgt nur zu einigen besonders kritischen Sachverhalten.
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Das Vorbereitungsdokument der Bischofssynode von 2013 ist ebenfalls hier abrufbar.

Pfarreien-Reform in der Diözese Augsburg

In der Diözese Augsburg wird nach Medienberichten (vgl. AZ 23 v. 28.01.2012) eine weitreichende Pfarreien-Reform durchgesetzt, welche u. a. die Auflösung von kleinen Pfarreien und ihre Integration in große Zentralpfarreien und die Einschränkung der Betätigung von Laien beinhaltet. Dazu habe ich dem Bischof von Augsburg einen sehr kritischen Brief geschrieben.
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Zur Auseinandersetzung um die Bistumsreform

Der Geschäftsführer der Mediengruppe Sankt Ulrich Verlag GmbH, B. Meuser, der auch als publizistischer Wadlbeißer des Augsburger Diözesanbischofs fungiert, gefällt sich mit selbstgefälligen Rundumschlägen gegen alle, die eine andere Kirche wollen. So in einem Interview mit der “SonntagsPresse” vom 11./12.03.2012, mit freundlicher  Genehmigung des Verlags
hier nachzulesen. Auch das konnte nicht unwidersprochen bleiben. Zum Brief ...