Herzlich Willkommen auf meiner Homepage!

Natürlich freue ich mich über jeden Besucher und über jede Besucherin meiner Homepage. Diejenigen, die zufällig auf diese Seite stoßen, werden mir nun zum ersten Mal virtuell begegnen, und ich lade sie ein, mich auf den nächsten Seiten näher kennen zu lernen. Und wer jetzt gleich weitersurft, dem rufe ich ein fröhliches Auf Wiedersehen hinterher.
Für diejenigen, die gezielt nach meiner Homepage gesucht haben, hoffe ich, dass sie finden, was sie suchen. Im Zweifel kostet es ja auch nichts, einfach nachzufragen.
Hilfreiche Reaktionen auf meine Internetseiten sind mir immer willkommen. So oder so ist eine E-Mail (siehe Kontakt) eine bequeme Möglichkeit in Kontakt zu kommen.

Als Pädagoge bewegte und bewege ich mich schwerpunktmäßig im gesamten Bereich der Kinder- und Jugendhilfe. Dazu und über sonstige Aktivitäten wird einiges auf der Seite "Profession" zu erfahren sein.


"Familienforschung" ist mein Hobby, oder besser gesagt: mein aufwändigstes Hobby. Die Erstellung von Ahnenreihen läuft dabei eher nebenher, viel mehr interessieren mich Lebensgeschichten, die sich aus Briefen, Tagebüchern, Fotos, Urkunden und anderen Dokumenten aus vergangenen Zeiten zusammenfügen lassen. Es ist einfach spannend, wie dabei der trockene historische oder familiensoziologische Befund Gestalt gewinnt, wie Geschichte "von unten" lebendig wird. Nach vieljähriger Forschungsarbeit habe ich die Lebensgeschichte meines Großonkels Gregor aus der Zeit des Ersten Weltkriegs vorläufig abgeschlossen, sie ist 2014 im Cardamina-Verlag als Buch erschienen. Ein Klick auf den Buchtitel führt zur näheren Beschreibung.

Apropos Corona. Die politische Diskussion nimmt nach meinem Eindruck immer absurdere Dimensionen an. Ganz aktuell geht es ja immer wieder um die Impfbereitschaft in der Bevölkerung und damit verbunden die Auseinandersetzungen um die Impfpflicht. Wir haben zwar unter anderem für die Kinder eine Impfpflicht gegen Masern, aber lange Zeit hat sich kein Politiker getraut, öffentlich über eine Impfpflicht gegen Corona wenigstens einmal nachzudenken. Die Diskussion  vom verantwortlich handelnden Bürger, der sich und seine Umwelt mit einer Impfung schützt, wurde auf dem Niveau von Belohnungssystemen wie der Ausgabe einer Currywurst-Semmel für die Wahrnehmung eines Impftermins geführt. Absurder geht es nimmer. Mir geht in diesen Coronatagen und -wochen wieder häufiger durch den Kopf, ob die Vorstellung vom mündigen Staatsbürger und von der mündigen Staatsbürgerin, die für ihr Handeln auch die volle Verantwortung tragen, noch zum Leitbild der Verantwortlichen in Politik und vor allem auch in den Medien gehört. Erst jetzt, auf dem Höhepunkt dieser ominösen Vierten Welle, wird über eine Impfpflicht im nächsten Jahr (!) gesprochen, und wird wenigstens die 2-G-Regel für weite Bereiche des öffentlichen Lebens eingeführt. Das alles hätten wir auch schon ein halbes Jahr früher haben können, wenn sich die politischen Entscheidungsträger nicht nur verbal, sondern tatsächlich vor die nächste Welle gestellt hätten. Aber Wut und Enttäuschung sind nicht gut für das demokratische System, und so bleibt die Hoffnung, dass es irgendwann und irgendwie doch wieder ein bisschen besser wird.


Augsburg, 04.12.2021